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Donnerstag, 21. August 2008

Uniform
















Für mich seht Ihr alle so gleich aus mit Euren Jackets, sagte die junge blonde Bedienung in der Wiesbadener Inkneipe zu der Gruppe der Endvierziger, um alsbald wieder mit der Masse ihrer Viellingsschwestern zu verschmelzen.

Mittwoch, 20. August 2008

Die Kunst stand im Weg



Der Wiesbadener Kunstsommer 2008 ist längst vorbei. Trotzdem sei die kleine verspätete Rückschau gestattet. Ich hatte den Kunstsommer ständig vor Augen, aber ich habe nichts davon mitbekommen. In der Zeitung las ich, dass die Veranstalter einen Erfolg feierten. Es seien viele Besucher gekommen. Gut, ich halte nicht ständig die Nase aus dem Bürofenster, aber der Grünstreifen am ersten Ring war während des Kunstsommers genauso menschenleer wie sonst auch. Wer hält sich auch freiwillig am ersten Ring auf? Und geht dann noch auf den Grünstreifen, umgeben von zweimal drei Fahrspuren, auf denen Tag und Nacht Autos entlang rasen? Oder waren Krach und Abgase Teil der Installationen?

Das ist so typisch für diese Stadt (möchte ich nach fünf Jahren ständigen Aufenthalts behaupten): das Auto hat Vorrang. Also ist es nur konsequent, wenn der Kunstsommer autogerecht ausgerichtet wird. Und folglich waren die Exponate derart konstruiert, dass sie vom Auto aus vollständig erfasst werden konnten. Auch bei hoher Geschwindigkeit. Das ist ein Erfolg. Und die Kunst stand nicht im Weg. Oder doch gerade.

Dienstag, 19. August 2008

Regentag im Sommer



Heute schaut es draußen düster aus, und es regnet, was runterkommt. Ausgerechnet heute muß ich das warme und trockene Büro verlassen und in die benachbarte Landeshauptstadt fahren. Heute ist nicht der erste Sommertag, an dem es regnet. Dieses Bild ist vor ziemlich genau einem Jahr entstanden, hier aus meinem Bürofenster heraus. Nur für den Fall, das wieder jemand kommt, und sich über diesen Sommer beschwert.

Montag, 18. August 2008

Bloggen, zweiter Versuch

Nach einem guten Jahr wiesbaden-blogger.de hatten wir das Projekt im Winter einvernehmlich sterben lassen. Seitdem juckt es mich in den Fingern, ein neues Blog zu starten, in das ich die Dinge schreibe, die mir mitteilenswert erscheinen. Nicht unbedingt nur, wie der Titel behauptet, zum Leben in dieser sonderbaren Stadt, sondern zum Leben in dieser sonderbaren Welt überhaupt. Wie stets beim Bloggen, schreibe ich für mich und werde sehen, ob ich meine Leser finde, und diese mich. I declare this blog opened.